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Arbeitgeberveranstaltung 2026

«Früh handeln –
gemeinsam Lösungen schaffen»


Wenn Belastungen früh erkannt und gezielt angegangen werden, lassen sich Bildungs- und Erwerbsbiografien eher stabilisieren, Arbeitsfähigkeit erhalten und nachhaltige Lösungen schaffen. Gemeinsam mit Arbeitgebenden sowie Expertinnen und Experten zeigte die IV-Stelle Kanton Bern auf, weshalb Früherkennung entscheidend ist, welche neuen Unterstützungsangebote sie anbietet und wie wir gemeinsam frühzeitig und wirksam handeln können.

Psychische Belastungen und Erkrankungen treten heute häufiger und in immer jüngeren Lebensphasen auf. Sie beeinträchtigen nicht nur die individuelle Lebensqualität, sondern wirken sich auch auf Bildungsbiografien, Erwerbsverläufe und letztlich auf die Leistungsfähigkeit unserer Wirtschaft aus. Besonders bei jungen Menschen ist auch ein Anstieg der Rentenbezüge zu beobachten, was für die Invalidenversicherung (IV) neue Anforderungen mit sich bringt.

Erkenntnisse aus der Wirtschaft sowie langjährige Praxiserfahrungen zeigen deutlich, wie entscheidend es ist, psychische Schwierigkeiten frühzeitig zu erkennen und rasch zu handeln. Thomas Ihde, Geschäftsführender Chefarzt Psychiatrie, Spitäler fmi AG sowie ehemaliger Stiftungsratspräsident Pro Mente Sana zeigte auf, weshalb Früherkennung und zeitnahes Eingreifen eine zentrale Rolle spielen und welche positiven Effekte sie für alle Beteiligten entfalten können.

Dabei kommt dem Engagement von Arbeitgebenden und Ausbildungsstätten eine Schlüsselrolle zu. Die IV-Stelle Kanton Bern versteht sich in diesem Prozess als verlässliche Partnerin, die gezielt mit konkreten und bedarfsgerechten Unterstützungsangeboten zur Seite steht. Im ersten Teil der Veranstaltung stellten wir gemeinsam mit Migros Aare das neue Angebot für grosse Arbeitgebende vor. Zudem zeigten wir auf, welche Chancen und Potenziale sich durch die frühzeitige Unterstützung der IV für Arbeitgebende und betroffenen Personen eröffnet.

Im zweiten Teil rückten die besonderen Herausforderungen junger Menschen in den Fokus. Die IV-Stelle Kanton Bern hat hierzu eine Studie in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse der Berner Fachhochschule zu Trends und Herausforderungen gesundheitlicher Entwicklungen bei jungen Menschen im Kontext der IV verdeutlichen, dass Prävention sowie eine niederschwellige Beratung von jungen Menschen und ihrem Umfeld von besonderer Dringlichkeit sind.

Die Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen der IV-Stelle Kanton Bern und den drei Wirtschaftsverbänden Handels- und Industrieverein des Kantons Bern (HIV)Berner KMU und dem Verband der Arbeitgeber der Region Bern (VAB).